WEINGUT BURG RAVENSBURG
Eines der zehn ältesten Weingüter der Welt.
WEINGUT BURG RAVENSBURG
Eines der zehn ältesten Weingüter der Welt.
Weingut
Das Weingut Burg Ravensburg zählt mit über 775 Jahren Geschichte zu den zehn ältesten Weingütern der Welt. Riesling, Blaufränkisch und Spätburgunder wachsen hier auf 230 Millionen Jahre alten Gipskeuperböden. „Wein soll die Magie eines Ortes an den Gaumen tragen“ beschreibt den von Claus Burmeister angestrebten Weinstil wohl am besten. Qualität entsteht immer im Weinberg und kann im Keller bestenfalls bewahrt werden. Für seine herausragende Arbeit wurde er vom Henris Weinguide zum Weingutsleiter des Jahres 2026 ausgezeichnet.
Philosophie
„Wein wird hier seit Jahrhunderten angebaut. Das ist Erfahrung, auf die wir bauen und Tradition, die verpflichtet.“
– Claus Burmeister, Winzer
Leben
Jeder Rebstock ist Teil eines lebendigen Systems. Vom Bodenleben über Kräuter, Hecken und Trockenmauern bis zu den Schafen, die in unseren Lagen weiden, greift alles ineinander. Ein lebendiger Weinberg ist vitaler und robuster, und nur ein solcher bringt lebendige Weine hervor.
Handarbeit
Jede Traube wird von Hand gelesen, vom VDP.GUTSWEIN bis zum VDP.GROSSEN GEWÄCHS. Es ist ein Mehraufwand, der sich in der Qualität unserer Trauben zeigt. Auch sonst ist im Weinberg wie im Keller die Hand unsere erste Wahl.
Mensch
Ohne den Menschen gibt es keinen Wein. Es braucht Handwerk, Geduld und Erfahrung, um ihn zu begleiten. Seit 1954 prägt die Familie Burmeister unser Weingut, heute mit Claus Burmeister in zweiter Generation. Gemeinsam mit unserem Team kennt er jeden Hang und weiß, wann es zu handeln gilt und wann nicht.
Verantwortung
Seit 1251 ist der Weinbau an der Burg Ravensburg urkundlich belegt. Als Familienunternehmen verpflichtet uns dieses Erbe, mit Weitblick zu handeln. Ein Weinberg, den wir heute pflanzen, ist ein frühes Erbstück an die nächste Generation. Diese Verantwortung leitet jede unserer Entscheidungen.
Vorreiter
Vorangehen hat an der Burg Ravensburg Tradition. 1782 brachte Benjamin Göler von Ravensburg den Riesling in den Kraichgau, 1861 entstand hier das älteste bekannte Blaufränkisch-Etikett. Heute setzen wir diesen Weg fort, mit biodynamischem Weinbau und Drohnen im Steilhang. Seit 775 Jahren ist unser Weingut im Wandel, und genau darin liegt seine Beständigkeit.
Biodynamie
Seit 2014 arbeiten wir biodynamisch, und ab dem Jahrgang 2023 tragen alle unsere Weine das Demeter-Siegel. Für uns ist das keine Wende, sondern die natürliche Fortsetzung unserer Verantwortung. Gesunde Böden und widerstandsfähige Reben sind die Grundlage dafür, dass auch kommende Generationen hier große Weine ernten.
Vertrauen
Wir vertrauen auf die Qualität, die in unseren Weinbergen entsteht, und auf unser Können. Deshalb gären unsere Weine spontan und in ihrem eigenen Tempo. Trauben und Maische bewegen wir ohne Pumpen und überlassen der Schwerkraft die Arbeit, so schonend wie möglich. Und wir vertrauen auf die Zeit, die jeder große Wein braucht.
Geduld
Wer auf 775 Jahre zurückblickt, denkt in anderen Zeiträumen. Ein gesunder Boden wächst über Jahre, und ein junger Weinberg braucht Jahrzehnte, bis er sein ganzes Potenzial zeigt. Diese Zeit geben wir ihm, so wie später auch unseren Weinen: im Holzfass, auf der Hefe und auf der Flasche. Unsere Großen Gewächse kommen erst nach mindestens fünf Jahren in den Verkauf, und von jedem Jahrgang legen wir einen Teil für später zurück.
terroir
Unsere Weinberge rund um Sulzfeld und Eichelberg zählen zu den ältesten des Kraichgaus. Am Kapellenberg bauten schon die Römer Wein an, später hielten die Benediktiner ihn für die beste Lage der Region. Unterhalb der Burg prägt der über 220 Millionen Jahre alte Gipskeuper unsere Weine mit Struktur und Spannung. Wein soll die Magie eines Ortes an den Gaumen tragen.
Lagen
Rund um Sulzfeld und Eichelberg liegen unsere Lagen auf einem vielfältigen Terroir aus Gipskeuper, Kalkmergel und Vulkangestein. Riesling und Blaufränkisch reifen auf Gipskeuperböden in Lerchenberg, Dicker Franz und Husarenkappe, während kalkhaltiger Stubensandstein mit Vulkaneinschluss dem Riesling im Kapellenberg seine mineralische Note gibt. Der Wigoldesberg mit buntem Kalkmergel, Ton und Eisen sowie das Löchle mit Schilfsandstein, blauem Mergel, Gips und Tonstein runden das Bild ab – hier entsteht unser Pinot Noir.





